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Neuregelung für Beamtenanwärter in Hamburg


Ab Anfang August 2018 haben neueingestellte Beamtenanwärter in der Hansestadt die Wahl zwischen der Mitgliedschaft in der Privaten Krankenversicherung und einem Zuschuss zur GKV. Zu diesem Anlass startet der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. unter der Homepage beamte-in-der-pkv.de sein Infoportal


SPD fordert Nachbesserungen im Gesundheitswesen

UPDATE: Die Sozialdemokraten fordern im Bereich Gesundheitswesen Nachbesserungen zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche (siehe unten). Im Wesentlichen fordert die SPD eine Angleichung der Honorare bei Privat- und Kassenpatienten.


Ergebnisse der Sondierungsgespräche CDU/CSU/SPD

Mit den Ergebnissen der aktuellen Sondierungsgespräche verzichtet die SPD vorerst auf die Einführung einer "Bürgerversicherung". Im Gegenzug wird die Rückkehr zum paritätischen System von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu den Krankenkassenkassenbeiträgen angestrebt.

Die Pflege soll gestärkt werden.


Der Text der Sondierungserklärung im Wortlaut:

Gesundheit


Kranke, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung müssen auf die Solidarität

der Gesellschaft vertrauen können. Wir werden sicherstellen, dass alle auch zukünftig

eine gute, flächendeckende medizinische und pflegerische Versorgung von Beginn bis Ende ihres Lebens erhalten, unabhängig von ihrem Einkommen und Wohnort.

Die Zusammenarbeit und Vernetzung im Gesundheitswesen müssen ausgebaut und

verstärkt werden. Zur Erreichung einer sektorenübergreifenden Versorgung wollen

wir nachhaltige Schritte einleiten, insbesondere bei der Notfallversorgung. Zu einer

flächendeckenden Gesundheitsversorgung gehört für uns neben einer gut erreichbaren

ärztlichen Versorgung auch eine wohnortnahe Geburtshilfe, Hebammen und

Apotheken vor Ort. Darüber hinaus sind deutlich erhöhte Investitionen in Krankenhäuser

für Umstrukturierungen, neue Technologien und Digitalisierung notwendig.

Wir wollen die schrittweise Einführung von kostendeckenden Beiträgen zur Gesetzlichen

Krankenversicherung aus Steuermitteln für die Bezieher von ALG II.

Wir werden die Parität bei den Beiträgen zur Gesetzlichen Krankenversicherung wiederherstellen.

Die Beiträge zur Krankenversicherung sollen künftig wieder in gleichem

Maße von Arbeitgebern und Beschäftigten geleistet werden.

Pflege


Wir wollen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege

sofort und spürbar verbessern. Es werden Sofortmaßnahmen für eine bessere

Personalausstattung in der Altenpflege und im Krankenhausbereich ergriffen und

dafür zusätzliche Stellen zielgerichtet gefördert.

Wir wollen die Bezahlung in der Altenpflege nach Tarif stärken. Gemeinsam mit den

Tarifpartnern wollen wir dafür sorgen, dass Tarifverträge in der Altenpflege flächendeckend

zur Anwendung kommen.

Im Krankenhausbereich streben wir eine vollständige Refinanzierung von Tarifsteigerungen

an, verbunden mit der Nachweispflicht, dass dies auch tatsächlich bei den

Beschäftigten ankommt.

Wir wollen 8 000 neue Fachkraftstellen im Zusammenhang mit der medizinischen

Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen schaffen.

Dem Sofortprogramm müssen weitere Schritte folgen. Deshalb entwickeln wir verbindliche

Personalbemessungsinstrumente, auch im Hinblick auf die Pflegesituation

in der Nacht.

Dieses Programm umfasst unter anderem eine Ausbildungsoffensive, Anreize für

eine bessere Rückkehr von Teil- in Vollzeit, ein Wiedereinstiegsprogramm, eine bessere

Gesundheitsvorsorge für die Beschäftigten sowie eine Weiterqualifizierung von

Pflegehelfern zu Pflegefachkräften.

Wir wollen in einer „Konzertierten Aktion Pflege“ eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung

der Situation in der Altenpflege. Dazu gehören insbesondere Angebote in der

Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie in der Tages- und Nachtpflege, die besonders

pflegende Angehörige unterstützen. Deren Situation wollen wir auch durch einen

besseren Zugang zu Rehabilitationsleistungen verbessern.

Den Auftrag an Kassen und Krankenhäuser, Personaluntergrenzen für pflegeintensive

Bereiche festzulegen, werden wir dergestalt erweitern, dass in Krankenhäusern

derartige Untergrenzen für alle bettenführenden Abteilungen eingeführt werden.

Wir wollen das Schulgeld für die Ausbildung in den Heilberufen abschaffen, so wie es

in den Pflegeberufen bereits beschlossen wurde.

Auf das Einkommen der Kinder von pflegebedürftigen Eltern soll künftig erst ab einem

Einkommen in Höhe von 100.000 Euro im Jahr zurückgegriffen werden.

KONTAKT



Ansprechpartner

Thomas Kadner

Occamstr. 19

80802 München

info@produale-kv.de

Tel. 0176-32393476


Eine Initiative des

Deutschen  Bankangestellten Verband e.V. (DBV) - Gewerkschaft

der Finanzdienstleister

Kreuzstr. 20

40210 Düsseldorf

info@dbv-gewerkschaft.de

www.dbv-gewerkschaft.de





AKTUELLES


27. Juli 2018

NEUREGELUNG FÜR BEAMTENANWÄRTER IN HH

Ab August haben Anwärter die Wahl zwischen PKV und GKV-Zuschuss. Mehr zum Thema


22. Januar 2018

ERGEBNISSE SONDIERUNGSGESPRÄCHE

SPD fordert Nachbesserungen Näheres finden Sie hier.


12. Januar 2018

ERGEBNISSE SONDIERUNGSGESPRÄCHE ZWISCHEN CDU, CSU UND SPD

Detaillierte Informationen  hier.




MEDIEN


23. Januar 2017

Unsere Initiative im Versicherungsjournal. Mehr...



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"Auch derjenige der zuläßt, trägt seinen Teil der Verantwortung."*


Gerne besprechen wir mit Ihnen nähere Details und Möglichkeiten bei uns mitzuwirken.


*Helga Schäferling(*1957), deutsche Sozialpädagoging

©2018 Thomas Kadner